Frühlingskonzert - Basilika Hecklingen
Hohe Sangeskunst und Kurt-Telge-Ehrung
Ein Konzert mit Tradition: Nach der Wende hatte der Altmeister des Chorgesangs, Kurt Teige, das Frühlingsansingen der Chöre der Region wieder eingeführt, mit dem Ziel, das breite Repertoire der vielen Ensembles in der Region öffentlich zu präsentieren.
In diesem Jahr hatte der Sängerkreis Askanien die Organisation für die in der
Hecklinger Basilika stattfindende Veranstaltung übernommen und dem Chorleiter zu
Ehren den Namen „Kurt-Telge-Gedächtnis- Singen" verliehen. Die Einladung
zur Teilnahme hatten die beiden Hecklinger und Staßfurter Chöre, die
Männerchöre aus Neundorf und Aken, der Frauenchor aus Hakeborn und der
gemischte Chor aus Beesenlaublingen angenommen. Und es wurde ein Frühlingssingen
in der sehr gut besuchten romanischen Kirche auf einem hohen Niveau, wie einige Chorleiter
und begeisterte Freunde des Chorgesangs übereinstimmend einschätzten. Nach der
Begrüßung durch den Vorsitzenden des Sängerkreises Askanien, Erhard
Schumann, eröffneten die einheimischen Sangesschwestern die bunte Reihe der
verschiedensten Melodien.
Es erklangen neben Frühlingsliedern auch Jagd-, Liebes-, Volks- und lustige Wanderlieder. So zum Beispiel „Heut ist ein wunderschöner Tag", was so richtig zum Sommerwetter außerhalb des altehrwürdigen Mauerwerkes passte, drinnen aber bei der herrschenden Kühle die Zuhörer veranlasste, die Jacken noch mehr zuzuknöpfen. Dem „Kein schöner Land" folgten „Im schönsten Wiesengrunde", „Ein Jäger aus Kurpfalz" und „Ein Herz voller Liebe", um nur einige zu nennen. Dabei wurden alle Chöre von dem sachkundigen Publikum mit viel Beifall überschüttet. Das Frühlingsansingen zeigte erneut, dass der Chorgesang in der Region gepflegt wird und in guten Händen ist. Die "besondere Atmosphäre der romanischen Hecklinger Basilika tat beim Frühlingssingen ihr Übriges dazu.
Quelle: Volksstimme 26.04.2007; Text und Foto: Jens Schingale
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